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Militärhistorischer Tourismus

Der moderne Tourismus ist sehr vielfältig. Militärhistorischer Tourismus ist noch ein relativer junger Zweig, oft auch Fort-Tourismus genannt. Im Allgemeinen versteht man darunter den Besuch von Ländern, die vor einiger Zeit Krieg geführt haben oder wo es Kriegshandlungen gab. Der militärhistorische Tourist lernt dabei das militärische Potenzial und die Kriegstechnik des jeweiligen Landes kennen, manchmal kann er auch seine eigenen Kräfte und militärischen Fähigkeiten messen. Diese Tourismusart beinhaltet auch den Besuch historischer Denkmäler, alter und bedeutender Militäreinrichtungen und auch von Militäreinheiten.

 Mit seinen Jahrhunderte alten Festungen, uneinnehmbaren Verteidigungsobjekten und der Standhaftigkeit seiner militärischen Vergangenheit kann Arzach den Touristen eine Jahrhunderte alte Militärtradition präsentieren und die geschichtsträchtigen Heldentaten seiner Heeresführer. Dadurch eröffnet es dem militärhistorischen Tourismus viele Facetten.

 In Arzachs Hauptstadt gibt es ein Museum für die gefallenen Freiheitskämpfer, das den Besuchern auch verschiedene Waffen, Karten und Pläne vorstellt, die während des Krieges zwischen Aserbaidschan und Karabach verwendet wurden. Im Museum werden Tausende von Fotos gefallener Kämpfer gezeigt, von Kugeln zerfetzte Dokumente, Briefe an die Verwandten, ein Feldtelefon und ein Funkgerät.

 In bestimmten Fällen wird besonders neugierige Touristen auch die Möglichkeit gegeben, militärische Einheiten zu besuchen und dort persönlich am Soldatenalltag teilzuhaben, die Militärtechnik kennen zu lernen und sich militärische Fähigkeiten anzueignen.