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THEATER

Das Theater hat im kulturellen Leben des armenischen Volkes immer eine große Rolle gespielt. Bereits im 1. Jahrhundert v.u.Z. existierten in allen bedeutenden armenischen Städten Amphitheater, wo Werke der antiken Autoren aufgeführt wurden. Sogar der armenische König Artavazd II. schrieb selbst Stücke. In Karabach war die Theaterkunst – wie auch in ganz Armenien – immer hoch geachtet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in  der damals größten Stadt Karabachs, in Shoushi das Khandamiryan-Theater mit einem Saal für 350 Zuschauer eröffnet, wo Stücke armenischer und euopäischer Autoren aufgeführt wurden.

 1932 eröffnete dann das heute sehr bekannte Stepanakerter Staatliche Vahram-Papazyan-Theater seine Pforten, das von Karo Alvaryan gegründet wurde, einer Koriphäe der armenischen Theaterbühne. Dieses Theater befindet sich auf der Hakobyanstraße 18. IN seinem Repertoire sind hauptsächlich Stücke armenischer Klassiker und moderner Autoren.

 Ein Theater gibt es nach wie vor auch in Karabachs Kulturhauptstadt Shoushi.

 Gemäß einem Regierungsbeschluss wurde am 8. Januar 2008 Shoushis Sos-Sargsyan-Jugendtheater mit dem Puppentheater „Yervand Manaryan“ und anderen Theatern zusammengelegt zum Jugendtheater „Astghik“ („Sternchen). Dieses wurde am 28. Oktober 2008 in „Staatliches Mkrtchyan Khandamiryan-Theater“ umbenannt. In den ersten 5 Jahren seines Bestehens hat das Theater 12 Stücke aufgeführt, viele Gastspiele in Artsakh und Armenien gegeben, an diversen Festivals teilgenommen und wurde Laureat einer Goldmedaille und verschiedener Diplome und Urkunden.

 In Shoushi gibt es auch ein Kino. Auf dem Spielplan der Kinos stehen üblicherweise neuste Filme von internationalen Filmemachern.